
Ja es klingt abgedroschen, wenn ich jetzt sage dass Kitzbühel schon etwas besonderes ist. Die Streif ist weltweit bekannt – die Abfahrt legendär. Aber gibt es da auch sonst noch was? Oh ja, brandneu und frisch: der Gamstrail Kitzbühel. Der Sommer in Kitzbühel hat mehr zu bieten als Kaffee trinken und Golf spielen. Wirklich, wir haben es getestet und zwar mit echten Profis. Denn gleichzeitig mit uns verbringt auch das Salomon Running Team Österreich & Deutschland (kurz: Alpenteam) ihr jährliches Teammeeting in Kitzbühel. Luke darf natürlich auch nicht fehlen, im Hotel Rasmushof sind wir alle aber mehr als herzlich willkommen.
Vom Hotel Rasmushof zu den Speicherseen am Hahnenkamm
Wir lieben es ganz besonders, wenn wir direkt vor der Haustüre die schönsten Trails erreichen. In dem Fall ist das Hotel Rasmushof genau richtig, denn der Hahnenkamm liegt einen direkt zu Füßen. Silke, Wu und ich starten vorm Hotel. Vorbei am hoteleigenen Golfplatz eine kleine Straße links in Richtung Wald hinauf. Und nach nicht ganz fünf Minuten erreichen wir den ersten Singletrail. Der ist mächtig steil, aber cool. Der Gamstrail Kitzbühel kann schon einiges. Am Ende des Singletrails kommen wir auf die Zufahrtsstraße, die uns Richtung Seidlalm in Verlängerung bringt.
Nach der Straße folgt ein Schotterweg und der zieht sich in einigen Serpentinen bis zum unteren Speichersee am Hahnenkamm. Wir machen Pause und genießen die Aussicht. Ins kühle Nass trauen wir uns noch nicht – nur Luke. Wir queren ein Stück zum Wanderweg der uns dann runter zur Einsiedelei bringt. Man kann wählen ob man einen Singletrail nimmt oder die Forststraße. Wir entscheiden uns für beides bis uns der Singletrail dann etwas oberhalb der Hahnenkamm-Talstation wieder ins Stadtgeschehen bringt. Und nach 13 Kilometern und 700 Höhenmetern haben wir uns das Mittagessen richtig verdient.










Gamstrail Kitzbühel: Runde zum Berggasthof Hagstein
Wir können am Sonntag ausschlafen – das ist schon fein. Nachdem wir Luke verpflegt haben, setzen wir uns selbst ans Frühstücksbüfett, das ausgezeichnet ist. Bis auf der pure Ingwer-Saft, der ist zwar ausgezeichnet, aber echt heftig. Ein Tischnachbar verrät uns, dass er das täglich trinken würde. Vermutlich ist das der Grund warum er so schnell ist und wir nicht. Nach unserem Frühstück machen wir uns fertig für unsere heutige Laufrunde.
Die Salomon-Jungs würden erst nach einer kurzen Produktschulung los laufen: Silke, Wu, Harry und ich nutzen also den Vorsprung und laufen eher los. Luke ist ebenfalls nervös und freut sich auf die Gamstrails. Die ersten Meter führen uns erst einmal durch den Dorfkern Kitzbühels und dann auf einen kleinen Schleichweg etwas oberhalb einer Siedlung.





Ziemlich trailig, bevor wir dann entlang einer Straße unterhalb des Hagstein hinauf laufen. Wir entfliehen der Hitze in den kühlen Wald. Feinster Singletrail im ständigen auf und ab. Wir kreuzen ein paar Forststraße und dann steil hinauf über einen stark verwurzelten Trail zum – in Harry´s Augen schönsten Platz der Gegend. Eine Alm mit einer Bank und einen sensationellen Ausblick auf Kitzbühel. wir machen Pause und warten auf die Jungs und Mädels von Salomon. Allerdings nicht lange und nach ein paar Fotos-Sessions machen wir uns alle auf den rasanten Downhill um pünktlich beim Mittagessen auf dem Berggasthof Hagstein zu sein.
Auszeit im Berggasthof Hagstein
Wir lassen unsere Eindrücke der Streckenabschnitte von den Gamstrails Revue passieren. Ein ziemlich lässiges Laufrevier ist das hier und wir kommen auf jeden Fall wieder. Spätestens zum Gamstrail am 22. September im Kitzbühel. Und nach einem üppigen Mittagessen, waren die restlichen Kilometer zurück ins Hotel gar nicht so leicht. Am Ende haben wir auch hier 11 Kilometer und knapp 700 Höhenmeter gemacht.















Das nächste coole Event: Gamstrail Kitzbühel
Noch ist nicht ganz so viel bekannt, aber wir können Euch schon verraten: Am 22. September wird Kitzbühel zum absoluten Eldorado für Trailrunner. Drei verschiedene Distanzen stehen Euch zur Verfügung: Vom Einsteiger bis zum fortgeschrittenen Läufer, da ist für jeden etwas dabei. Eine etwas vertikale Strecke mit gut 8 Kilometern und zwei schöne Trails mit 20 und 31 Kilometern (1200/1600 Höhenmeter). Erste Eindrücke – bis dann die Website online geht – gibt es in diesem Video.
Noch ein paar Impressionen:




